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Mit den "Bio-Divas" in der Stadt - Aufklärungskation der Biog-Bauern

„Meine Kühe sind hübsch, weil sie Blumen fressen,“ so beschrieb der französische Landwirt Paul Bedel in seinem gleichnamigen Buch seine Wertschätzung für die Kuh. Sie ist ein wahrer Star der Landwirtschaft, sozusagen eine Bio-Diva!

Die Kuh ist nicht nur Nutztier, sondern steht sinnbildlich für unsere Agrikultur und leistet dazu einen enormen Beitrag für die Umwelt und das Gemeinwohl. Ihre beste Wirkung im Sinne der Nachhaltigkeit erbringt die Kuh in der Bio-Landwirtschaft, wo sie maßgeblich am Kreislauf des Hoforganismus beteiligt ist. Artgerecht gehalten, mit nachhaltiger Weidewirtschaft, trägt sie enorm viel zum Erhalt der Biodiversität bei.

Doch der wichtige Beitrag der Bio-Bauern und ihrer Kühe zum Gemeinwohl der Gesellschaft und der Natur wird bisher nicht ausreichende honoriert. Um darauf aufmerksam zu machen, sind die Bio-Bauern der Bio-Bauere-Genossenschaft Lëtzebuerg am Donnerstag, dem 21. April 2022 zu einer Aufklärungsaktion angetreten. Mit im Zug durch Luxemburg-Stadt vom Glacis aus zum Ministerium: Zwölf bunt bemalte Bio-Kühe, die „Bio-Divas“.

Ziel der BioG-Bauern und der gesamten Oikopolis-Gruppe ist es, genügend Wertschätzung und konsequenterweise finanzielle Unterstützung seitens des zuständigen Ministeriums zu erhalten, damit die Bio-Landwirtschaft in noch größerem Umfang ihre Leistungen für das Gemeinwohl erbringen kann. Mit der neuen Methode der Regionalwert-Leistungsrechnung lässt sich bewerten, was der Bio-Landwirt für das Gemeinwohl, also die Gesellschaft „in Euro“ leistet, ohne es bisher bezahlt zu bekommen. Danach haben die elf Bio-Milchbetriebe der BioG im Jahr 2020 einen Gesamt-Nachhaltigkeitswert von insgesamt 1.352.058 Euro erwirtschaftet, der nur zum geringen Teil durch bereits fließende Subventionen abgedeckt wird.

Mehr Informationen finden Sie auf www.bio-diva.lu sowie in der Broschüre (zum Download).

„Unsere Forderung an den Landwirtschaftsminister Claude Haagen ist eine angemessene gesellschaftliche Vergütung, die wir in gemeinsamen, konstruktiven Gesprächen beziffern müssen. Unsere Argumente sind eindeutig.“
Volker Manz, der Geschäftsführer der BioG.
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