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Alexander Schanck - Schanck-Haff

Der Pionier im Biolandbau Luxemburg

Im Einklang mit der Natur produzieren

Der Bio-Hof Schanck-Haff wird mit der Motivation bewirtschaftet, einen vielseitigen landwirtschaftlichen Betriebsorganismus zu entwickeln und dabei die natürliche Umgebung zu erhalten und alternative Energie zu erzeugen. Es herrscht das Bewusstsein, dass Lebensmittel nur in gesunder Natur bestmöglich produziert werden können. Die Entscheidung für die biologisch-dynamische Landwirtschaft fiel aufgrund des weitreichendsten Hintergrundwissens der Demeter-Bauern über landwirtschaftliche und umweltbezogene Probleme. Generell spürt man auf diesem Hof die Wissenslust und Neugier für Innovationen, denn nur diese Art der Bewirtschaftung führt in allen Bereichen in die Zukunft. Die Umstellung fing mit Idealismus an und die Probleme wurden durch ständiges Lernen bewältigt. So stellt der Schanck-Haff den lebendigen Beweis dar, dass die biologische Landwirtschaft auch im Norden des Landes funktioniert und dies nun seit 40 Jahren.

Ich wollte die chemielastige konventionelle Landwirtschaft, die für Mensch, Tier und Natur eine große Belastung darstellt, nicht weiterführen. Die biodynamische Landwirtschaft mit ihren ganzheitlichen und praktischen Ansätzen hat mich überzeugt. Der Demeter-Anbau hat viel Zukunftspotenzial.

Jos Schanck

Bezug zwischen Mensch und Produkt

Auf dem Hof werden die Kühe in ihrer Anatomie und Stellung als Haustiere vom Betrieb verstanden. Für Jos Schanck ist die Milchkuh das nützlichste Tier im Landbau, denn mithilfe des sorgsam behandelten Kuh-Düngers werden die Wiesen schön saftig und die Ackerfrüchte üppig. Dabei wird besonders auf die Fütterung und Haltung der Tiere geachtet, um auch gesunde Milch zu erhalten. Insgesamt gibt es 40 Kühe mit Nachzucht und Zuchtbulle, die eine einheitliche Herde mit Hörnern bilden. Das Milchvieh wird an den Hof und dessen Struktur angepasst und das selbstangebaute Raufutter wird bestmöglich als Heu verwertet. Die Tiere haben im Winter einen weitläufigen Boxenlaufstall mit Stroheinstreu zur Verfügung und weiden im Sommer auf dem Grünland. Die Milch wird zum größten Teil in der BIOG-Hofkäserei zu Öslinger Käse verarbeitet. Die Käsesorten sind z.B. „Haarden“, „Natur“, „Deelentramt“, „Paprika“, „Knuewelek“, „Peffer“ und „Moschter“. Durch die handwerkliche Produktion werden die Endprodukte individuell im Geschmack und Aussehen.

Neben der Tierhaltung mit Futteranbau, werden auf dem Schanck-Haff aber auch noch Getreide und Feldfrüchte angebaut und über den Großhandel BIOGROS vermarktet. Um den Kreislauf zu vollenden, verwerten die Mastschweine aussortiertes Gemüse und Abfallgetreide sowie Molke.

Der Schanck-Hof baut seit 30 Jahren Möhren an und zwar samenfeste Sorten aus biologisch-dynamischer Zucht, welche einen besonders guten Geschmack liefern. Bei den Kartoffeln werden die festkochenden Sorten Nicola und Belinda gepflanzt. Zudem werden Getreidesorten nach speziellen Selektionskriterien in Kooperation mit der IBLA gezüchtet und somit Sorten entwickelt, die optimal an die Gegebenheiten des Hofs angepasst sind. Bei dem Anbau wird auf Harmonie und das Zusammenspiel verschiedener Faktoren im Boden gesetzt – mit einer vielseitigen Fruchtfolge mit Einbindung von Kleegras und organischem Dünger werden die Bodenorganismen gefüttert, die Stickstoffbindung angeregt und humushaltiger Boden gebildet. Diese Prozesse werden durch die biologisch-dynamischen Präparaten unterstützt und gefördert. Ein solch lebendige Boden stellt die beste Voraussetzung dar, um gesunde Pflanzen für Mensch und Tier zu produzieren.

Ein preiswürdiger Bauernhof und noch viel mehr…

Neben dem Verzicht auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel im landwirtschaftlichen Betrieb wird außerdem noch aktiver Umweltschutz betrieben, wie zum Beispiel durch den Anbau von mehr als 4 km Hecken sowie einem Hektar Streuobst und der Anlegung eines Feuchtgebiets. Diese Initiativen fördern alle die Biodiversität. Außerdem wird eine PV-Anlage betrieben und sich an dem Windpark über die Hëpperdanger Wandenergie Gesellschaft Sàrl beteiligt. Nicht umsonst hat der Schanck-Haff 1986 den ersten erstmals vergebenen Umweltpreis erhalten.

Der Schanck-Haff ist Mitglied der BIOG-Genossenschaft und Anteilinhaber der BIOG-Molkerei, die seine nicht in der Hofkäserei verarbeitete Milch abnimmt, verarbeitet und vermarktet.

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