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  • Mitglied vonVereenegung fir Bio-Landwirtschaft Lëtzebuerg asbl.

A Mechels - Marco Koeune

"Mittels Biohof Trinkwasser schützen"

Hohes Engagement in der Naturparkregion Obersauer

„Es liegt mir am Herzen, die Natur und wichtige Ressourcen wie Boden und Wasser durch unsere Bewirtschaftungsweise zu schonen. Im Einzugsgebiet des Obersauerstausees ist die Hauptfrucht des Biohofes neben der Milchproduktion, Trinkwasser. Unbelastetes Trinkwasser als eminent wichtiger Produktionsfaktor, zur Versorgung vieler Gemeinden Luxemburgs", so Marco Koeune. Das Schutzzonenkonzept um den Stausee beinhaltet etliche Einschränkungen bei der Bewirtschaftung der Felder, besonders bei der Lagerung und der Ausbringung organischer betriebseigener Wirtschaftsdünger. Der Biolandbau ist quasi prädestiniert in Wasserschutzzonen, da durch die Art und Weise wie produziert wird, Nitratwerte im Sickerwasser auf ein Minimum beschränkt bleiben und auf jegliche mineralisch/synthetische Stickstoffdünger verzichtet wird. Pflanzenschutzmittel ist im Biolandbau tabu.

Aus diesem Grund hat der Milchbauer den Weg der Biolandwirtschaft gewählt. Der Biohof „A Mechels“ genannt, gelegen in Harlingen, ist bereits ab 1998 Bio zertifiziert. 2018 wurde zusammen mit Junglandwirt Marc Becker eine Betriebsgesellschaft gegründet zwecks Überführung des Hofes an die nächste Generation. Der Junglandwirt sieht die Herausforderungen in der Kombination der modernen Technik sowohl bei der Herdenbetreuung als auch bei der Bodenbearbeitung, die nicht unbedingt im Widerspruch mit dem Ökolandbau stehen muss. Der Biohof ist kein Streichelzoo und muss auch gewinnbringend bewirtschaftet werden, so seine Devise. Marc Becker betreibt zusammen mit seiner Lebensgefährtin zudem einen Reiterhof mit Pferdepension.

Meine Hauptmotivation für die Umstellung auf Bio war die Schonung natürlicher Ressourcen. Mit der Lage meines Hofs im Einzugsgebiet des Stausees spielt vor allem der Schutz des Trinkwassers eine äußerst wichtige Rolle.

Marco Koeune

Mehr Biodiversität und Fruchtbarkeit der Böden

Leguminosen (Rotklee, Luzerne) in Kombination mit Weidelgräser in der Fruchtfolge garantiert einen angemessenen Ertrag beim Feldfutteranbau. Dinkel und Weizen werden angebaut sowie einige Sommerungen. Bei zunehmend trockneren Jahren hat sich der Maisanbau zwecks Ertragsabsicherung auf dem Biohof bewährt. Mit dem Einsatz einer Fräse mit Rottelenkung wird versucht sehr flach den Boden zu kultivieren und Kompost einzuarbeiten. Die Gülle wird gemäß der Cultan-Düngung in den Boden abgelegt. Zudem sind einige Parzellen in Biodiversitätsprogrammen gemeldet und in Zusammenarbeit der biologischen Station werden regelmäßig Hecken und Obstbäume gepflanzt. Dies schafft neue Lebensräume für seltene Vögel wie z. B. den Raubwürger und verschönert außerdem das Landschaftsbild.

Der Biohof „a Mechels“ ist Mitglied der BIOG-Genossenschaft.

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