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  • Mitglied vonVereenegung fir Bio-Landwirtschaft Lëtzebuerg asbl.

Serge Van Dyck

Demeter steht für etwas wahrhaft Gutes

Biolandwirt aus Überzeugung

Serge van Dyck hat das Interesse an Bio nicht mehr losgelassen. Über etliche Jahre kam immer etwas dazwischen, was seine Umstellung nach hinten verschoben hat. Schlussendlich war es 2011 dann soweit und der Landwirt hat seinen Überzeugungen Taten folgen lassen. Die Umstellung auf einen biodynamischen Betrieb kam nicht aus wirtschaftlich Gründen und Zwängen oder aus Schwächen der Gesellschaft. Serge wollte im wahrsten Sinne des Wortes etwas Gutes tun und für ihn steht Bio genau dafür.

Die Umstellung war für ihn relativ einfach, das wichtigste Erfolgskriterium ist laut dem Bauern aber die Bereitschaft im Kopf und der Wille. Seitdem er zum Biolandbau gewechselt ist, hat sich seine Einstellung und Sicht auf die Dinge verändert und wurde globaler. Er empfindet seine Arbeit als sinnvoll und macht sie mit stärkerem Bewusstsein. Er entdeckt Chancen und Möglichkeiten und erkennt die Vorteile seiner biologischen Landwirtschaft, sogar wenn die Erträge einmal nicht so sind wie erwartet.

Die Bio-Landwirtschaft bildet die Grundlage für Gesundheit und Naturschutz und stellt für uns ein Gesamtkonzept dar.

Serge Van Dyck

Wichtig ist das Gesamtkonzept

In dem Kuhstall auf dem Hof leben eine Mutterkuh- und eine Milchkuhherde der Rasse Fleckvieh und der Rasse Limousin entspringen. Der Hof ist größtenteils futterautark, das bedeutet, dass nur sehr wenig Kraftfutter zugekauft wird. Die Tierhaltung nach biologischen Richtlinien spiegelt sich in der Gesundheit der Tiere wieder, es wird fast kein Tierarzt benötigt. Zudem setzt der Bio-Landwirt auf die homöopathische Therapie. Damit muss jeder seine eigene Erfahrungen sammeln, denn die Wirkung liegt im Auge des Betrachters. Dadurch, dass keine Giftstoffe eingesetzt werden, ist es allerdings einen risikofreien Versuch wert.

Serge van Dyck und sein Mitarbeiter arbeiten nach dem klassischen Ackerbau mit einer Fruchtfolge bestehend aus zwei Jahren Kleegras, gefolgt von Winter- und Sommerungen. Anschließend werden Wintererbsen mit Triticale für die Silage angebaut und den Kreislauf schließen Dinkel und Roggen ab. Im Laufe der Zeit muss aber jeder Bauer seine eigenen Erfahrungen sammeln und das anbauen, was auf den Ackerböden am besten funktioniert und an die Struktur des Hofes angepasst ist. Der im Gutland gelegene Betrieb hat typischerweise keinen Sandboden und ist somit schwieriger zu bewirtschaften. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Grünland.

In der Landwirtschaft ist das Gesamtkonzept wichtig. Die Produktion soll vielseitig sein und Tierzucht wie Ackerbau enthalten, der Mist wird als organischer Dünger genutzt und der soziale Kontakt zu und Austausch mit gleichgesinnten, interessierten Menschen wird aufgebaut. Der pädagogische Hof hat zum Ziel, dass vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, die Landwirtschaft erleben können. So können Besucher bei den Tieren, wie Kälbern, Schafen, Hühnern, Ponys, Schweinen und Kaninchen mithelfen.

Der Bio-Hof produziert qualitativ hochwertiges Brotgetreide für die BIOG und vermarktet sein Fleisch über den Biomaufel. Serge ist Mitglied der BIOG-Genossenschaft und Anteilinhaber der BIOG-Molkerei, die seine Milch abnimmt, verarbeitet und vermarktet. Zudem vermarktet er seine Bio-Milch und Bio-Eier selbst ab Hof und sein Bio-Fleisch kann man auf Bestellung erhalten.

Weitere tolle und interessante Infos finden Sie auf der Website der Familie (siehe rechts).

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